Prix de Lausanne: Eine Talentschmiede
Dem anfänglich eher bescheidenen Prix de Lausanne ist es gelungen, sich auf internationalem Niveau durchzusetzen und zu einem obligatorischen Treffpunkt in der Welt des Balletts zu werden.
Der 1973 von Philippe Braunschweig, einem begeisterten Ballettliebhaber, gestiftete Prix de Lausanne hat sich in der Welt des Tanzes sehr schnell seinen Platz erobert. Unter der Schirmherrschaft von Rosella Hightower und Maurice Béjart, dem Begründer des Béjart Ballet Lausanne, die zusammen das Reglement aufgestellt haben, hat dieser Wettbewerb nicht lange gebraucht, um sich international einen Ruf zu machen und junge Talente (von 15 bis 18 Jahren) aus aller Welt anzulocken, insbesondere auch aus Asien, wo Tanz derzeit einen phänomenalen Aufschwung erlebt.
Da die Anzahl Einschreibungen steigend ist, wurde das Auswahlsystem revidiert, um nur die besten Kandidaten zu berücksichtigen, die mehr nach ihrem Potenzial als nach dem bisher Erreichten beurteilt werden.
Diese Veranstaltung findet jedes Jahr im Palais de Beaulieu statt, TV-Direktübertragungen oder Aufzeichnungen haben sie in vielen Ländern bekannt gemacht. Die Preisträger des Prix de Lausanne erhalten Stipendien, die ihnen die Möglichkeit geben, sich an renommierten Ballettschulen weiterzubilden oder einem professionellen Ensemble beizutreten.
Adresse
Av. Bergières 14
1004 Lausanne
Fax +41 (0)21 643 24 09
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