Brunch auf dem Bauernhof
Der Brunch auf dem Bauernhof war eine Idee des Schweizer Bauernverbandes, um Erzeuger und Verbraucher einander näher zu bringen. Im Genferseegebiet werden so das ganze Jahr über Regionalprodukte angeboten.
Am 1. August 1993, dem Schweizer Nationalfeiertag, führte der Schweizer Bauernverband erstmals einen «Brunch auf dem Bauernhof» durch. Dabei sollten Erzeuger und Verbraucher einander näher gebracht werden. Seither öffnen mehr als 500 Bauernhöfe in der Schweiz, rund zwanzig allein im Genferseegebiet, ihre Tore.
Zum zwischen 9 und 13 Uhr stattfindenden Brunch werden Regionalprodukte aufgetischt: Käse, Brot, Fleisch, Wurst, frisch gepflücktes Obst, tagesfrische Milch, Müesli und andere kulinarische Spezialitäten.
Der Brunch findet im Freien oder in den Gebäuden des Hofes statt. Der Verbraucher entdeckt mit eigenen Augen Herkunft und Qualität der Produkte; er erkennt die Arbeit und das für hochwertige Regionalprodukte notwendige Engagement. Bei dieser Gelegenheit werden auch oft Herstellungsprozesse, Hygienemassnahmen und Zertifizierungssysteme erläutert.
Der Brunch auf dem Bauernhof ist für einige Städter inzwischen zu einer schönen Gewohnheit geworden.
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